Regeln

Entscheidungswurf

Der Entscheidungswurf

Diese Würfeltechnik ist eine kleine Hilfe für spontane Entscheidungen. Man stellt dabei eine Frage die sich mit Ja oder Nein beantworten lässt und würfelt einen Würfel. Dieser bestimmt nicht nur über den Ausgang, sondern sorgt gelegentlich auch für überraschende Wendungen.

Grundwurf:
Man würfelt einen d6, wobei das Ergebnis 1-3 für "Nein" und 4-6 für "Ja" steht. Ist die Chance für ein Ja oder Nein nicht gleich dann würfelt man einfach zwei oder sogar dreimal und nimmt den niedrigsten (wahrscheinlich "Nein") oder höchsten (wahrscheinlich "Ja") Wurf.

Beispiel: Ist die Tür bewacht? Bei einer 1-3 ist sie es nicht, bei 4-6 schon.

Die Wendung
War das Ergebnis eine 1 oder 6, dann kommt es zu einer "Wendung". Man würfelt noch einmal und fügt bei 1-3 zusätzlich ein "aber.." oder bei einer 4-6 ein "und.." zum Grundwurfausgang hinzu.

Beispiel 1: Die Tür ist bewacht und es gibt eine Wendung: Bei einer 1-3 auf den Wendungswurf ist die Tür bewacht, ABER die Wachen sind unaufmerksam, bei einer 4-6 ist sie bewacht UND es gibt eine Patrolie.

Beispiel 2: Die Tür ist unbewacht und es gibt eine Wendung: Bei einer 1-3 ist die Tür unbewacht, ABER es gibt Sicherheitskameras. Bei einer 4-6 ist die Tür unbewacht UND es liegen nur mehr Reste von ihr herum.

Merkhilfe:
Ein niedriger Wurf steht immer für ein Nein oder eine Abschwächung (aber..) während ein hoher Wurf ein Ja oder eine Verstärkung gibt.


Ziele

  • Mehr als nur eine Ja/Nein Entscheidung
  • Nur ein D6 notwendig (ARON Variante mit zwei unterschiedlich Farben war in der Praxis oft nicht anwendbar)
  • Verschiedene Wahrscheinlichkeiten (50/50, sehr unwahrscheinlich,..)