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07-Das Priorat Wallingwells

Abenteuer 07b: Das Priorat Wallingwells

Ein paar Monate vergehen, wir schreiben das beginnende 1185. Der Frühling steht vor der Tür, aber es grünt gerade noch nicht.

Ein seltsamer Brief wird Monaghan überbracht. Dieser, vor einem halben Jahr von seiner Schwester Dware verfasste Hilferuf ist anscheinen lange unzustellbar in Blyth bei einem Wirten gelegen, bis es den Weg zu Monaghan gefunden hat. Dware ruft darin verzweifelt Monaghan zu Hilfe, da sie zur Nonnenschaft zwangsverdonnert wurde, und nun im Priorat Wallingwells als Saxin gefangengehalten wird, und niedere Dienste für die "hohen" normannischen Nonnen leisten muss. Monaghan gewinnt William und Glyndwr für eine Rettungsaktion.

In Blyth erfahren sie, dass anscheinend im (Frauen-)Priorat Wallingwells, das zum Männerkloster von Blyth gehört, alles mit rechten Dingen zugeht. Zudem erfahren die Charaktere, dass seit einigen Monaten Tempelritter hier stationiert sind - vier in Blyth, und vier in Wallingwells.

Wallingwells erweißt sich als abgeschiedenes Dörfchen ohne Infrastruktur für Reisende, und die Merry Men beschließen, erst mal nicht aufzufallen und die Gegend auszukundschaften. Schließlich schleichen sie bei Nacht an den großen Vierkantbau des Priorats und verbergen sich unter einem Vorbau, der im 1. Stock die Toiletten und ebenerdig einen (Ab)Fluss enthält.

Bei einer Räuberleiter-Kletteraktion sieht Monaghan seine Schwester in der Küche beim Abwasch. Sie reagiert überrascht, wimmelt ihn jedoch ab, weil sie beobachtet wird. Eine Stunde später, nach dem Abendgebet, wirft sie den Merry Men eine Nachricht zu, demnach sie ständig beaufsichtigt wird.

Die Merry Men fassen den Plan, die Toiletten im 1. Stock zu manipulieren, und unterhalb des Vorbaus auf sie zu warten, um sie durch die Holzplanken zu befreien. In der nächsten Nacht, wieder am Küchenfenster, lässt Monaghan Dware den Plan wissen, und sie wiederum teilt ihm knapp mit, dass sie "nicht alleine" ist. Monaghan schließt messerscharf, dass nicht die Aufpasserinnen, sondern weitere Flüchtlinge gemeint sind.

Nach dem Abendgebet leeren die Nonnen wie üblich ihre Blasen und Schläuche. Und als letztes machen Dware und zwei Leidensgenossinen durch husten auf sich aufmerksam. Man öffnet die Holzplanken und flieht mit den drei Nonnen vor den Tempelrittern, die mit Fackeln und Pferden versuchen sie zu finden, in den Sherwood Forest.

Dware erzählt ihrem Bruder, dass es in dem Kloster alles andere als fromm zugeht, die normanischen Nonnen dort gut leben, und seit einem halben Jahr auch mit den Tempelrittern "rummachen".

Dware und die zwei anderen Ex-Nonnen schließen sich den Merry Men, zumindest mal auf Zeit, an. Die Gruppe beschließt, in Zukunft das Priorat auffliegen zu lassen, und/oder im Oberhaus in Blyth als Ordnungsruf einzusteigen und Reichtümer - die in einem Benediktinerkloster sowieso nichts zu suchen haben - als Entschädigung einzukassieren.